Tag 12 bis 14: Abschied nehmen und auf zu neuen Ufern

Unsere Tage in Rio de Janeiro neigen sich leider dem Ende entgegen. Die Koffer sind gepackt und der Kopf ist voller Gedanken und Eindrücke. Zum Abschluss hat sich Andreas etwas ganz besonderes für uns ausgedacht, was einen nachhaltigen Eindruck bei allen von uns hinterlassen sollte. Für die Abschlussmesse haben wir uns an der Copacabana versammelt. Strahlender Sonnenschein und der Alltag des Lebens in Rio de Janeiro außerhalb des Weltjugendtages umgeben uns. Der Ort an dem vor wenigen Stunden noch hunderttausende Menschen den Strand bevölkerten wirkt friedlich und die Brandung des Atlantik schmiegt sich an den Strand. Wir sitzen im Sand und als die sonst so offensiven Strandverkäufer merken, dass hier ein Gottesdienst stattfindet, nehmen sie ihre Hütte ab, verneigen sich und schauen andächtig der Messe zu. Dieses Bild zeigt das, was Kirche und Glauben im Alltag wirklich ausmacht. Nämlich volle Integration in das normale Leben als Richtschnur für das gemeinsame Handeln.

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Nach den aufregenden und spannenden Tagen in Rio de Janeiro haben wir jetzt die Chance uns in Iguazú von einer ganz anderen Seite Brasiliens beeindrucken zu lassen.Der Morgenimpuls von Andreas setzte den roten Faden unserer Andachten im Bezug auf die Mystiker fort und leitete den Tag mit einer spirituellen Auseinandersetzung sein.

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Dann begann die Reise in eine ganz andere Welt, welche aber nicht weniger beeindruckend werden sollte. Die Wasserfälle von Iguazú bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis über 7000 m³/s. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder „Teufelsschlund“ genannte Wasserfallsystem ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht.

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Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO-Welterbe ernannt.

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Man merkte uns allen deutlich an, dass die Eindrücke der letzten Tage tiefe Spuren hinterlassen hatten. Viele Gesprächsrunden bildeten sich jeden Abend und die aufgeworfenen Aspekte von Welt und Kirche wurden in all ihrer Komplexität und Mannigfaltigkeit besprochen.

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